Praxis Dr. med. Asude Kocdemir

Schwangerschaftsvorsorge und 3D/4D-Sonographie

Sie möchten Ihr Baby häufiger mittels Ultraschall beobachten und gerne mehr Sicherheit haben? Wir bieten Ihnen zusätzliche Ultraschalluntersuchungen während der gesamten Schwangerschaft. Mit der 3D/4D Sonographie können z.B. eine Wachstumskontrolle, Ausschluss einer Lippenspalte, offener Rücken oder ein offener Bauchwand ausgeschlossen werden. Durch die zusätzlich und sinnvollen Schwangeren Vorsorgeuntersuchungen erweitern Sie die gesetzlich vorgegebenen Untersuchungen, können Ihre Schwangerschaft genießen und uns unseren Part der medizinischen Betreuung überlassen. Bei Fragen sprechen Sie uns gern an.

Grippeimpfung während der COVID-19-Pandemie

Mit der COVID-19-Pandemie ist die Grippeschutzimpfung in diesem Herbst und Winter noch einmal umso bedeutender, weil sich das Gesundheitssystem einer potenziellen Doppelbelastung ausgesetzt sieht.

Wer bevorzugt geimpft werden sollte

Vor allem Risikopatienten sollten sich dringend gegen Influenzaviren impfen lassen. Somit ist die Influenzaimpfung weiterhin als Standardimpfung bei Personen ab 60 Jahre und als Indikationsimpfung insbesondere für folgende Gruppen vorgesehen:

  • Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens, beispielsweise:
    • chronische Herz-Kreislauf-, Leber-, Nieren- oder Stoffwechselkrankheiten, chronische Krankheiten der Atmungsorgane, HIV-Infektion, chronische neurologische Grundkrankheiten wie Multiple Sklerose mit durch
      Infektionen getriggerten Schüben sowie vergleichbar schwere chronische neurologische Erkrankungen, die zu respiratorischen Einschränkungen führen können
  • Schwangere ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel (bei erhöhtem Risiko infolge eines Grundleidens ab erstem Schwangerschaftsdrittel)
  • Bewohner von Alters- oder Pflegeheimen
  • Personen, die als mögliche Infektionsquelle im selben Haushalt lebende oder von ihnen betreute Risikopersonen gefährden könnten
  • Beruflich bedingte Indikationen zur Impfung aufgrund erhöhter Gefährdung liegen zum Beispiel bei Personen mit viel Publikumsverkehr und beim medizinischen Personal vor.

Hinsichtlich der Corona-Pandemie gilt für alle empfohlenen Impfungen:

  • Erfolgt die Impfung kurz bevor sich ein Patient mit SARS-CoV2 infiziert, gibt es keinen Hinweis darauf, dass der Kampf des Immunsystems gegen das Virus durch die Impfung negativ beeinflusst wird.
  • Haben sich Patienten bereits mit SARS-CoV-2 infiziert, sollte erst nach vollständiger Genesung geimpft werden, frühestens vier Wochen nach dem letzten positiven PCR-Befund.
  • Kontaktpersonen können laut STIKO 14 Tage nach dem letzten möglichen infektiösen Kontakt geimpft werden, sofern sie symptomfrei sind.

Die Impfung gegen Grippe sollte jedes Jahr, vorzugsweise im Oktober oder November, durchgeführt werden.

Nach der Impfung dauert es ca. 10 bis 14 Tage, bis der Körper einen ausreichenden Schutz vor einer Ansteckung aufgebaut hat. Am besten ist es daher, sich möglichst vor Beginn der Grippewelle impfen zu lassen.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt eine Influenzaimpfung vor allem für Menschen, die ein besonders hohes Risiko für schwere Verläufe einer Influenza oder von COVID-19 haben. Eine hohe Impfquote in der Risikogruppe ist laut STIKO besonders wichtig, da sie nicht nur individuellen Schutz vor Influenza und einer doppelten Infektion bietet. Sie entlaste auch das Gesundheitssystem, da weniger Menschen schwer erkranken. Allerdings weist die Kommission darauf hin, dass dafür eine deutlich höhere Impfquote in der Risikogruppe nötig ist. Die bisherige Influenzaimpfbeteiligung sei unzureichend. Demnach haben sich in der Saison 2018/19 nur rund 35 Prozent der Menschen ab 60 Jahre und zwischen 20 und 50 Prozent der chronisch Kranken impfen lassen.

Ein Argument gegen die generelle Impfempfehlung ist nach Angaben der STIKO, dass bislang nichts dafürspricht, dass die Nicht-Risikogruppe durch eine gleichzeitige Infektion mit SARS-CoV-2 und Influenzaviren einen schweren COVID19-Verlauf erleiden könnte.

Weitere Impfungen empfohlen

Im Allgemeinen rät die STIKO dazu, nicht nur die Grippeschutzimpfung, sondern alle von ihr empfohlenen Impfungen altersentsprechend durchzuführen.

Unser Angebot

Wir können alle notwendigen Impfungen für Ihre ganze Familie durchführen. Eine Terminbuchung ist hierfür nicht zwingend notwendig. Bitte melden Sie sich dennoch vorab telefonisch, damit wir sicherstellen können, dass wir Impfstoff für Sie vorrätig haben und einen geordneten Zugang unter Einhaltung der Abstandsregeln koordinieren können.

Bitte denken Sie an Ihre Impfpässe.

Bleiben Sie gesund!

Coronavirus (COVID-19) / Vorsichtsmaßnahmen

GESUNDHEIT IST UNSER HÖCHSTES GUT

Liebe Patientinnen und Patienten, wir freuen uns, Sie in unserer Praxis persönlich begrüßen zu dürfen.
Gesundheit ist unser höchstes Gut und dieses gilt es, in vollem Umfang zu schützen. Das Coronavirus (COVID-19) stellt uns alle vor neue Herausforderungen. Auch in diesen "außergewöhnlicher Zeiten" sind wir Ihr verlässlicher Ansprechpartner und stets bestrebt, Ihnen eine hochwertige und vollumfängliche gynäkologische Versorgung zukommen zu lassen. Wir nehmen dies sehr ernst und beachten alle Handlungsempfehlungen zum Schutz vor dem Virus.

Alle Hygiene- und Abstandsmaßnahmen, sowie mögliche Änderungen der Praxisabläufe, dienen einzig Ihrem Schutz und Ihrer Gesundheit sowie vom gesamten Praxisteam.

Wir bitten um ihr Verständnis für die folgenden Einschränkungen:

  • Entsprechend der aktualisierten Coronaschutzverordnung gilt ab sofort landesweit die Mundschutzpflicht in Arztpraxen, d.h. es muss mindestens eine textile Mund-Nasen-Bedeckung ("Alltagsmasken") verpflichtend als Schutzbarriere getragen werden. Die Maske ersetzt nicht die Abstandsregeln und die Hygiene-Regeln, sondern ergänzt sie. Das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen kann dazu beitragen, Übertragungen (insbesondere durch prä- und asymptomatisch infizierte Personen) zu reduzieren und somit auch Risikogruppen vor Übertragungen zu schützen (Fremdschutz). Das Tragen ist daher auch gelebte Solidarität.
  • Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir in der jetzigen Situation nur eine limitierte Anzahl von Patientinnen behandeln können.
  • Alle vereinbarten Termine für ärztliche Behandlungen bleiben bestehen. Eine Behandlung ohne Termin (und ohne vorherige telefonische Absprache) ist aktuell nicht möglich. Buchen Sie Ihren nächsten Termin gerne direkt online!
  • Bitte betreten Sie unsere Räumlichkeiten nur symptomfrei. Sollten Sie aktuell unter Erkältungssymptomen wie Fieber, Husten oder Schnupfen leiden, so verschieben Sie bitte Ihren Termin und informieren uns entsprechend. Verwenden Sie hierfür gerne unser Kontaktformular. Symptomatische Personen dürfen (auch bei milden Symptomen) die Praxis nicht betreten.
  • Konsequente Händehygiene: Bitte desinfizieren Sie beim Betreten unserer Praxisräume gründlich Ihre Hände. Eine entsprechende Hygienestation steht für Sie im Eingangsbereich bereit.
  • Um die Anzahl an Personen im Wartezimmer soweit wie möglich zu reduzieren und den Abstand zwischen den Wartenden zu erhöhen, bitten wir Sie zudem vorerst auf Begleitpersonen zu verzichten oder diese draußen oder im Auto warten zu lassen.

 

Eine geordnete Versorgung schützt Ihre Mitpatientinnen, das Praxisteam und damit auch Sie!

Vielen Dank für Ihr Vertrauen und Ihre Mithilfe und wir hoffen, dass diese schwierige Zeit für uns alle bald vorüber geht.

Ihr Praxisteam

Kinesio Tape bei Schwangerschafts-Beschwerden

Wir freuen uns Ihnen eine schonende Therapieform bei Schwangerschaftsbeschwerden anbieten zu können:

Kinesio Tapes können in der Schwangerschaft gezielt gegen verschiedenste Beschwerden eingesetzt werden,die z.T. durch die veränderte Körperstatik verursacht wird. Wir empfehlen sie vor allem bei Rückenschmerzen (LWS Syndrom und Iliosacralgelenkbeschwerden), Karpaltunnelsyndrom und Symphysenschmerzen, Verspannung der Nackenmuskulatur in der Schwangerschaft, zur Unterstützung des Bauches und gegen Schwellung der Beine.

Nach der Geburt eignet sich Kinesio Taping zur Unterstützung der Rückbildung, gegen beginnenden Milchstau, als Narbentape bei Kaiserschnitt sowie Verspannungen der Nackenmuskulatur nach der Entbindung, zur Haltungskorrektur und bei Rektusdiastase.

Sprechen Sie uns gerne an !

Behandlung von Schwangerschaftsdiabetes

Diabetes Screening

Wussten Sie, dass sich in acht bis neun Prozent aller Schwangerschaften ein Gestationsdiabetes (Zuckerkrankheit in der Schwangerschaft) entwickelt? Dass diese Frauen zwar große, schwere Kinder zur Welt bringen, diese Kinder aber äußerst unreif sind? Dass diese Kinder selbst wieder eher diabetische Kinder bekommen und bereits in jungem Lebensalter einen Typ-II-Diabetes (Erschöpfung der Inselzellen) entwickeln?

Großer oraler Glukose Toleranz Test

Durchführung: ab der 25. SSW

Ein Schwangerschaftsdiabetes lässt sich durch einen erweiterten Zuckerbelastungstest (oraler Glukose-Toleranz-Test, oGTT) sicher diagnostizieren. Wenn keine Risikofaktoren vorliegen, wird der Test ab der 25. Schwangerschaftswoche empfohlen.

Ablauf

Vereinbaren Sie mit uns einen Termin am frühen Vormittag. Zur Blutabnahme sollten Sie nüchtern erscheinen, d.h. dass Sie am Vorabend ab 22.00 Uhr nichts mehr essen und auch nichts mehr trinken dürfen. (Wenn Sie Medikamente einnehmen müssen – z.B. Schilddrüsen-Tabletten – sollten Sie dies am Tag des Zuckertests erst nach der letzten Blutabnahme  tun.)

Nach einer Blutabnahme im nüchternen Zustand, trinken Sie innerhalb von fünf Minuten eine Zuckerlösung (75g Glukose in 300 ml Wasser). Nach einer und nach zwei Stunden wird erneut Blut abgenommen.

Die Zeit zwischen den Blutabnahmen sollten Sie bei uns im Wartezimmer verbringen. Körperliche Bewegung führt zu einem verstärkten Abbau des Blutzuckers und könnte die Werte verfälschen.

Auswertung

Die Laborergebnisse des Glukose-Toleranz-Tests erhalten wir innerhalb von zwei Tagen. Übersteigt einer der drei Messwerte den normalen Blutzuckerwert, liegt ein Schwangerschaftsdiabetes vor. In diesem Fall werden wir Sie zur Mitbehandlung an einen Diabetologen überweisen.

Kostenübernahme

Die Kosten eines umfassenden Glukose-Toleranztests werden von nur von einigen der gesetzlichen Krankenversicherungen übernommen. Am besten erkundigen Sie sich direkt bei Ihrer Versicherung. Im Allgemeinen übernehmen die Krankenkassen lediglich ein Diabetes-Screening in Form eines reduzierten Glukose-Toleranztests ohne Nüchternblutabnahme. Darüber lässt sich zwar eine Gefährdung durch erhöhte Blutzuckerwerte erkennen, ein Schwangerschaftsdiabetes jedoch nicht sicher diagnostizieren.

Den umfassenden Glucose-Toleranztest bieten wir als eigenverantwortliche individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) an.

Mammographie-Untersuchungen bei Asude Kocdemir

Mammografie

Seit Mai 2006 werden Frauen von 50 bis zum vollendeten 69. Lebensjahr alle zwei Jahre zu einer kostenlosen Mammographie schriftlich über die Zentrale Stelle für das Mammographie-Screening eingeladen.

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